Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG)

Gesprächstherapie, spirituelles Counseling, Traumatherapie, Paartherapie

Meine Vision

Mein Anliegen ist es immer gewesen Menschen dabei zu helfen, sich selbst und das Leben nicht als Problem zu sehen, sondern sich liebend zu akzeptieren und auch das Leben in seiner Widersprüchlichkeit und der stetigen Veränderung annehmen zu können, mit Freude und Neugier, jeden Tag frisch und neu.

Therapie (altgriechisch, Bedeutung: „Pflege, Heilung“) von psychischen Wunden ist die Unterstützung bei dieser Heilung, die einen inneren Wachstums-Prozess darstellt, der uns eigentlich eigen ist, in uns natürlich angelegt. Wir wollen expandieren, herauswachsen aus alten überholten Verstandeshaltungen und -konzepten und aus den mit diesen Haltungen korrelierenden Körperstrukturen. Wir möchten fließend wachsen, immer weiter in eine innere Freiheit mit kraftvollem Gestalten in Kontakt mit anderen.
In Therapie kommt ein Mensch, wenn er die wie auch immer entstandenen psychischen Verletzungen bewusst ansehen mag; er den Mut dazu aufbringt, sie im Laufe des therapeutischen Prozesses oder später als Teil seines Weges akzeptieren zu können und er Verantwortung für sein Handeln übernehmen möchte.
Durch bewusstes Hinsehen und Nachfühlen können unsere Wunden verheilen, wir trauen uns wieder uns selbst wahr – zu nehmen. Dann kehrt der Mut zurück, dem eigenen Gefühlsprozess zu vertrauen, mit sich selbst authentisch in Kontakt zu sein. In lebendiger Verbindung mit anderen Mitgeschöpfen Menschen, Tieren, Pflanzen, in innerer und äußere Schönheit wird man fähig, sich auszudrücken, zu kreieren und die eigene Vision zu leben.


Der Prozess des inneren Wachsens verläuft m. E. generell in folgenden Phasen:

  • von der Verdrängung der Gefühle zur ihrer bewussten Wahrnehmung
  • vom Fühlen der Gefühle zur ihrer Entladung und zum Ausdruck
  • vom Ausdruck zum Erkennen der Verhaltensmuster
  • vom liebevollen Annehmen der Muster hin zu Ver-Antworten
  • von der Ver-Antworten zum Erkennen von  Wahlmöglichkeiten.
  • vom Erkennen von Möglichkeiten hin zu Vertrauen in Handlung
  • von vertrauensvoller Handlung in die neugierige Expansion
  • von der Neugier in die Kreation von eigenem Lebenssinn.
  • Und dann: sich freuen am Leben mit sich selbst, mit anderen.


Keine ‚Therapie-Technik‘ wirkt, wenn nicht zwischen dem Therapeuten und dem Klienten ein vertrauensvoller menschlicher Kontakt wächst – das ist die Grundlage für jede Unterstützung von Mensch zu Mensch. Dieser Kontakt bedeutet für mich als Therapeutin eine lebendige achtsame Offenheit dem anderen gegenüber, ohne Bewertung. Ich sehe mich nicht in einer Rolle als Therapeutin, sondern bin mit dem Klienten lebendig und authentisch. Das ist für mich der Sinn dieses Lebens – wir sind hier nicht allein auf diesem Planeten, wir sind zusammen, jeder für sich allein, aber zusammen. Und wir können in Kontakt sein. Jeder kann darin sich erfahren, immer wieder mit jedem anderen Menschen neu im Hier-und-Jetzt.